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 If our oceans die, we die.

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AutorNachricht
Inari
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BeitragThema: If our oceans die, we die.    Fr Jul 29 2016, 17:58

We cannot live on this planet with dead oceans, if our oceans die: we die!


Hallöchen 


Ich möchte diesen Thread als Erweiterung/Änderung zum Walfang Thread veröffentlichen, da dieser A veraltet und B (für mich) keine zufriedenstellenden Fakten und Informationen beherbergt. Man muss dazu sagen, dass ich mich derzeit für ca. 2 Monate mit Artenschutz und der Sea Shepherd Conservation Society beschäftigte hatte. Mittlerweile verfolge ich diese Themen für ca 1 ½ Jahre und hab einen gewissen Wissenstand erreicht, der den vorherigen Thread übertrifft.

In diesem Thread möchte ich auf folgende Themen eingehen: Meeresschutz (Plastikmüll im Meer), Artenschutz -> Waljagd, Delphinjagd - der Grind & Robbenjagd. 

·         Meeresschutz:
 
Die Meere machen 71% unseres Planeten aus. Sie produzieren 50% unseres Saustoffs, sind wichtig für den Kreislauf der Natur und die Heimat 230.000 bekannter Arten. 95% des Meers sind unerforscht.
 
Die Meere müssen bestehend bleiben. Wir können ohne sie nicht Leben, aber es gibt so viele Menschen, die sich aktiv dazu entscheiden, die Tatsache zu ignorieren, dass wir sie ausplündern und zerstören.
 
Die großen aus Schiffe aus Europa und den USA fahren derzeit an die indische & afrikanische Küsten, ans indische Meer um zu fischen, weil unsere eigenen Meere ausgeschöpft sind. Aber Fische sind keine Schweine und Kühe. Fische sind keine Zuchttiere, die wir ins Massentierhaltungen zerstören können.

Wenn wir ihnen keine Zeit geben, sich wiederherzustellen, sterben sie aus. (Das gleiche geht übrigens für Elefanten, Tiger und Pandas.)
 
Es gibt 7,5 Milliarden Menschen auf dem Planten, aber nicht genug Fisch um alle Mündern zu stopfen. Keiner kann verantworten, dass alle Menschen jede Woche Fisch essen können. Das werden 7,5 Milliarden Fische pro Woche.  30 Milliarden in einem Monat.
 
Es gibt Nationen, Stämme die auf die Fischerei angewiesen sind, aber hungern, weil die Großkonzerne aus der ersten Welt kommen, die Einheimischen mit ihren riesigen Schiffen (mit zum Teil nicht artgerechten Netzten) vertreiben und deren Meere ausbeuten.

Aber wer sagt, dass wir das Recht dazu haben? Wir haben mehr als genug Essen. Wir haben eine ganze Massentierhaltung (die btw. Auch gestoppt werden sollte), aber entscheiden uns aktiv dazu, kleine Länder auszurauben.
 
Würden allein diese Nationen Fisch essen, würden wir keine Probleme damit haben.
 
Ich kann euch diesen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Kommentar von Paul Watson empfehlen, falls ihr euch für die Industrie und Sprache dieser interessiert. Hat mir etwas die Augen geöffnet.
 
„[…] Jeden Tag sind über eine Millionen Fischereischiffe auf den Weltmeeren aktiv, und sie entnehmen dem Meer jede Woche zehntausende Tonnen Fisch. Wie passt das Wort „nachhaltig“ da auch nur entfernt in die Realität der weltweiten, industriellen Fischerei? […]“ – Paul Watson aus „Verschmutzung der Sprache zur Rechtfertigung von Mord und Zerstörung“
 
è Das Problem mit dem Plastikmüll
 
Plastikmüll ist gefährlich für die Meere, das weiß so ziemlich jeder, aber was an Plastik ist so schlimm? Und was passiert mit dem Plastik im Meer? Wie kommt Plastik überhaupt ins Meer?
 
So findet der Plastik seinen Weg ins Meer:
 
-          Durch kleinste Partikel in Kosmetikern wie Duschgel und Peeling, die durch das Abwasser ins Meer gelangen. Genauso Waschmaschinen, in denen unsere Kleidung kleine Kunstfaserteilchen verlieren und dann ins Meer gespült werden.
-          Müllkippe Strand, besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern gelangt Müll über Stände noch in die Meere. Aber auch bei uns in Europa gelingt Plastik durch z.B Flüsse ins Meer.
-          Weiterhin Abwasser & Fischfang


Und das ist die Problematik mit Plastik:


Aber was macht Plastik so gefährlich? Plastik ist ein schwer zersetzbarer Stoff, es dauert mindestens 100 Jahre, bis zu 350 – 400 Jahre bis es komplett zersetzt ist, um Plastik zu zersetzten. Das Plastik, was im Meer landet, wird von den Tieren fälschlicher Weise für Futter gehalten, so dass sie sich zum Teil schwere Vergiftungen holen. Die Giftstoffe des Plastiks, unter anderem Weichmittel und Flammenschutzmittel, setzten sich im Fettgewebe der Meerestiere ab und können so durch die Nahrungskette auch im Körper von Menschen landen.

Und nicht nur ist Plastik selbst voll mit giftigen Stoffen, nein, Plastik zieht auch noch anderes Gift an und nimmt es auf, so dass Fische, Garnelen und Krabben, die das Plastik im späteren Verlauf aufnehmen, darunter leiden.

Pro Jahr kommen 7 Millionen Tonnen Plastik hinzu, pro Quadratmeter findet man über 40.000 Partikel Plastikmüll.

2013 wurde ein Pottwal an der südspanischen Küste gefunden, er hatte 17kg Plastik im Bauch.


Falls ihr euch noch daran erinnert: Erst im Februar dieses Jahrs strandeten Pottwale in Deutschland. Auch in ihren Mägen fand man Plastik. Unter anderem einen Eimer, Tüten und Teile einer Motorabdeckung.


Sorry dass ich das jetzt einfach mal so sage, aber: Diese Dinge gehören nicht in die Mägen von Tieren. Nicht von Walen, nicht von Seevögeln und auch nicht von Schildkröten die z.B Plastiktüten immer öfter mit Quallen verwechseln.

Dieser Scheiß macht die Tiere krank.

Und was passiert mit dem Plastik im Meer:


-          Er landet in einem Tiermagen
-          Er sammelt sich an einer Plastic Island an. Wirklich. Es gibt 5 von denen. Die größte, lokalisiert im Pazifik, ist mittlerweile so groß wie Mitteleuropa.
-          Er wird an einen Strand (Plastic beach) gespült.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Bild einer Plastic Island

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Der Kamilo Beach, einer der Müllstrände. 

 
·        
Waljagd


Die Waljagd ist seit Jahrhunderten verbreitet auf der Welt, jedoch haben die meisten Ländern einen Vertrag IWC unterschrieben, dass sie das Jagen und Töten der Tiere unterlassen würden.

Länder, die sich nicht an diese Regelung halten sind Norwegen, Island, (Dänemark) und Japan.

Besonders Japan.

Wale dürfen nicht aussterben, sie sind Teil eines wichtigen Kreislaufs im Meer.
Ihre Exkremente (Ja ihre Pupu) sind der Hauptdünger für Pythpoplankton, eine Planktonart, die an der Oberfläche treibt und Kohlenstoffdioxid aufnimmt sowie Sauerstoff frei gibt. Sie betreiben genauso Photosynthese, wie jeder Baum.

Das gleiche Plankton, der sich seit 1995 um 40% verringert hat. Und weiter von Japan und Norwegen aus dem Meer gefischt wird,

„[…] Um die Phytoplanktonmengen wiederherzustellen, müssen wir die Walpopulationen wiederherstellen und die industrielle Nutzung der Artenvielfalt im Ozean abschaffen. Ebenso müssen die Regierungen alle Subventionierungen von industrieller Fischerei abschaffen.


Die Realität ist, dass es einfach nicht genug Fische im Meer gibt, um die sich stetig vergrößernde Menschheit zu ernähren. Dieses Konzept ist einfach verständlich - je mehr Menschen Fisch direkt oder indirekt (d.h. über Fischmehl) essen, desto mehr tragen sie zur Verringerung des Fischbestandes bei. […]“


-          Paul Watson aus dem Kommentar [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Davon abgesehen das die Waljagd moralisch falsch ist.

Vor allem, wenn sie für so etwas Dämliches, wie der „Forschung“ (offizieller Grund Japans) sterben. Es gibt nichts mehr, was man an toten Walen erforschen kann. Nur noch an lebenden Walen. Die tausenden Wale die jährlich im Südpolarmeer harpuniert werden (in wird eine Harpune mit schneller Geschwindigkeit in ihrem Atemloch geschossen), landen am Ende in japanischen Sushi Bars.

Abgesehen von der Tatsache, dass die das Forschungsprojekt der Japaner 2014-15 von der IWC abgeschlagen.

Japan hat der IWC seitdem ein neues und überarbeitetes Programm zur „letalen wissenschaftlichen Forschung“ namens NEWREP-A präsentiert. Im Bericht des IWC-Wissenschaftskomitees 2015 wurde festgehalten, dass der neue Vorschlag Japans „unzureichende Informationen enthält“ und somit das Expertengremium keine vollständige Überprüfung vornehmen kann. Ebenso wurden die zusätzlichen Arbeiten, die Japan vornehmen müsste, um diese Lücken zu füllen, genauer beschrieben. Dessen ungeachtet verließ Japans Walfangflotte im Dezember 2015 den Hafen, um Wale in einem Walschutzgebiet abzuschlachten.


- Paul Watson im Beitrag [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Fakt ist leider trotzdem, dass sie am 1 Dezember 2015 den Hafen Tokios verließen und 333 Wale (darunter trächtige Weibchen) töteten.

Und das zum Teil im australischen Walschutzgebiet. (Die größte Frechheit ist, dass Greenpeace derzeit ein Schiff in Australien stehen hatte, das Sea Sheperd hätte helfen können, da die Bob Barker 2015/16 das einzige Schiff im Polarmeer war (und noch Banditen Schiffe, die Dorsche illegal fingen) und nicht die Zeit hatte, eine Walfangflotte von mehr als 6 Schiffen zu jagen. Aber anstatt zu helfen, haben sie nichts gemacht. Typisch von den Schilderschwingern.)

Hier ein Video, in der die japanische Walfangflotte auch angesprochen wird. Denkt dran das Video ist von 2014. Wenn Paul sagt, dass Japan nicht mehr jagt, stimmt das nicht, weil sie im Dezember getötet haben.



·         Der Grind
 
Der Grind oder auch Grindadráp genannt, ist eine Art Tradition/Fest der Färöer-Inseln, bei dem Grindwale getötet werden.
 
Die Färöer Inseln, liegen hier:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

 
Und sind Teil von Dänemark.
 
Walmord ist in der EU verboten. Dänemark ist ein Mitglied der EU. Walmord ist in Dänemark verboten. Die Färöer werden militärisch und gesetztlich von Dänemark unterstützt und geleitet. Wale werden dennoch auf den Inseln ermordet,
 
„[…] Dänemark und die dänische Bevölkerung haben diese Grausamkeit und dieses verabscheuungswürdige Gemetzel gebilligt. Und egal, wie sehr sie auch behaupten, all das läge nicht in ihrer Hand, und dass nur die Färinger dafür verantwortlich seien – es bleibt die Tatsache bestehen, dass zwischen denjenigen, die versuchen, das Leben der Grindwale und Delfine zu retten, und dem Blut, das am Strand vergossen wir, die "Knut Rasmussen" und die Fregatte "Triton" stehen: beide als Symbol dänischer Macht, dänischer Mitschuld und dänischer Beteiligung. […}“


-          Paul Watson im Beitrag [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der Grind ist barbarisch. Er ist falsch. Und er muss gestoppt werden.
Aber weder Dänemark noch die Färöer-Inseln sehen das ein.
Meiner Meinung ist es falsch, wenn Tieren im Sinne von Tradition die Kehle aufgeschlitzt werden und sie dann am Strand zum verbluten liegen gelassen werden.

Dazu mag ich ergänzen, dass das Fleisch von Grindwalen Quecksilber enthält und jeder Färöer nur eine bestimmte Masse jährlich zu nehmen darf.
Sea Shepherd hat öfters verdorben Kadaver der Tiere aufgefunden. Diese Wale/Delphine sterben für nichts.

Nein. Sie sterben für eine veraltete Tradition, aber würden dort wie in China Massenhaft Hunde sterben, würde es mehr Menschen interessieren.
Es würde mehr aufsehen erregen und das ist einfach falsch. Alle Tiere sind gleich.

Egal ob Grashüpfer oder Blauwal.

Das hier ist grausam:


 
·         Kanadische Robbenjagd


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

 
Seit 400 Jahren werden in Kanada Robben erlegt. 17,5 Millionen von ihnen starben seit der Jahrtausendwende.
 
Mittlerweile hat sich der Stand auf ungefähr eine Million verringert.
 
Und die Kanadier weigern sich trotz allem diese Einnahmequelle und „Tradition“ aufzugeben.
 
In den vergangenen Jahren legte die Regierung so genannten Fangquoten von bis zu 330.000 Tieren pro "Saison" fest. Und das, obwohl der Absatz von Robbenprodukten - in erster Linie die Felle/Häute - immer schwieriger wird und der Marktwert von Robbenfellen stetig sinkt.
 
Trotzdem werden Babyrobben (BABYROBBEN) wegen ihres Fells und Leders getötet. Ihre Mütter vor ihnen erledigt und dann sie.
 
Die Jagd findet meistens so statt, dass die Robben von Helikoptern ermittelt werden. Dann fahren Eisbrecher mit den Robbenjägern hinter ihnen los, um sie zu jagen und zu erlegen.
 
Es ist im Grunde ein gleicher Schandfleck, wie der Grind.
 
All diese Dinge zerstören den Kreislauf des Meeres und des Planeten und dennoch, entscheiden wir uns aktiv dafür, wegzuschauen.
 
 Und mit diesem niedlichen Bild einer (noch) lebenden Babyrobbe verabschiede ich mich für heute!


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