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 Kurzgeschichte einer Leidenden

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BeitragThema: Kurzgeschichte einer Leidenden   Fr Feb 21 2014, 18:20

Ich lehnte meinen Kopf gegen die kalte, kalkweisse Wand und spürte wie mir heisse, salzige Tränen aus meinen Augen rannen und an meinen Wangen herabflossen. Es kam mir so vor, als würde mein gebrochenes Herz von einem Dolch durchbohrt werden und zitternd vor dem überwältigenden Schmerz, schlang ich meine Arme um die angewinkelten Beine und begann mich langsam hin und her zu wiegen. Ein lautes Schluchzen entrann meiner Kehle und ich schlug mir meine Hand vor den Mund. Niemand sollte sehen, wie sehr mich derer Worte schneiden. Wie sehr es mich zerstörte jeden Tag so behandelt zu werden als sei ich ein nichts. Niemand sollte je erfahren, dass ich langsam aber sicher von innen starb, entzwei gebrochen wurde. Mir wurde mein Herz aus Leib und Seele gerissen und man trampelte darauf herum. Ich war ein nichts. Nebendran betätigte jemand die Klospülung, verliess den Raum und dann war alles ruhig. Alles was die Stille durchbrach war mein Atem, welcher nach einiger Zeit immer fahriger wurde und schliesslich in ein hemmungsloses Schluchzen überging. Der Dumpfe Hall, welcher entstand als ich meinen Kopf an der anderen Trennwand positionierte, klang wie das Pochen eines Herzen, aber meines würde nie wieder Glücklich sein. Es gab so wenige Menschen, für die ich wirklich am Leben blieb, in dieser trostlosen Welt, und doch waren es diejenigen, welche die Opfer welche ich für sie aufbrachte, nicht zu schätzen wussten. Ich stand schwankend auf, meine Beine mochten mich nicht tragen. Mit bebenden Händen strich ich mir meine zerknitterte Kleidung trug, die Kleidung die ich hasste. Sie war ein Bruchteil, der Sinne und Gründe weshalb ich mich in dieser aussichtslosen Lage befand. Was war denn so falsch daran? Ich war nicht reich, ich konnte es mir nicht erlauben teure Kleidung zu tragen, aber waren das Gründe dafür, mich mit Worten, scharf die Klingen, zu schneiden? Mich anzupöbeln, mir Arme und Beine in die Flanken zu rammen und mir das Gefühl zu geben nicht gebraucht zu werden? Weshalb war ich überhaupt hier? Mit trüben Gedanken und einem schweren Kopf trat ich aus der Kabine, meine Augen waren rot angeschwollen vom Weinen. Ich trat einen Schritt auf den Spiegel zu, welcher schräg und zersplittert an der Gekachelten Wand hing. Meine grünen Augen blickten düster ins Leere. Schwarze Haare umrahmten mein schlankes, beinahe bleiches Gesicht und fielen über die Schulter. Die roten Lippen waren Aufgeplatzt und unter den grünen Augen zeichneten sich tiefe Augenringe ab. Ich war nur noch eine leere Hülle, das einzige was mir zeigte noch am Leben zu sein, war der Schmerz, den ich empfand, der mich langsam und qualvoll tötete, aber noch am Leben liess, damit ich auch alles mitbekam. Ich hob meinen dünnen Arm, und bewegte ich langsam auf den Spiegel zu. Mit meinen Fingern glitt ich an den Kanten entlang, auf einmal hielt ich Inne. Ich erfasste ein Stück des Spiegels, welches zwar abgebrochen war, aber dennoch an der Wand hing. Mit Leichtigkeit, brachte ich es von der Wand weg, und drehte das glänzende Stück Glas in meinen Händen. Ich spürte wie mir erneut Tränen in die Augen traten, und aufgrund dessen, dass ich ein Schluchzen unterdrückte, machte sich tiefer Schmerz in meinem Halse breit. Ich umklammerte das Stückchen fester, ich hielt es so Arg fest, dass die Knochen weiss aus meinen Händen vortraten. Die Hand wanderte selbstständig, fast schon mechanisch zu dem anderen Arm herab, bis sie auf der Stelle hängen blieb, wo ein Schnitt mit dieser Waffe genügen würde, mir mein Leben zu nehmen. Der Hauptschlagader. Mit einem Mal, war mir alles egal. Die Menschen die mich liebten, falls es solche gab, die Menschen die ich liebte, und die mich niemals so akzeptieren würde wie ich war. Einfach alles, ich hatte genug, ich war am Ende. Tot, all diese Schmerzen, dieses Leid und die Tränen, welche ich vergoss, waren es nicht wert. Sie würden es niemals wert sein. Ich biss die Zähne zusammen, als Schmerz durch meinen ganzen Arm zuckte und meinen Körper in seiner eisigen Woge erfasste. Blut strömte aus der Wunde, färbte Kleidung und Haut rot, ergoss sich in riesigen Pfützen über den Boden und trieb mir den Schwindel in meinen Schädel. Entkräftet sank ich zu Boden, mein Kopf, kam dumpf am Blutübergossenen Boden auf, und der Schmerz, der mich durchzuckte, war meinesgleichen Egal. Krämpfe Schüttelten meinen dürren blassen Körper. Mein Gesicht war angesichts dessen, dass ich in meinem eigenen Blut war rot, mit einem Mal hörte alles auf. Mein Blick glitt ins Leere und meine Bewegungen hörten auf, den Schmerz spürte ich nur noch ganz abgestumpft, bis er verschwand, die Dunkelheit mich in ihre Fluten zog, für immer.


Lilie

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